DIE DOLOMITEN

und Gröden

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Die Geschichte der Dolomiten begann vor circa 270 Millionen Jahren, als die Entstehung eines riesigen Ozeans, die Tethys, den afrikanischen Kontinent vom europäischen trennte. In dieser Zeit entwickelte sich am Rand der europäischen Kontinentalplatte hohe vulkanische Aktivität, wobei pyroklastische Ströme enorme Mengen Asche, Lapilli und Lava an die Oberfläche beförderten. Dieses Gemisch bildete den bekannten Bozner Quarzporphyr. Auf diesem erkalteten Lavagestein entwickelte sich allmählich Leben in Form von Pflanzen und kleinen Reptilien.

Die bis zu 2.000 m dicke Porphyrplatte wurde anschließend Verwitterungsprozessen ausgesetzt, die die Oberfläche in rötlichen Sand verwandelte. Als die vulkanische Tätigkeit allmählich verebbte, entstand in unserer Region eine weitläufige Ebene, die von der Lombardei bis nach Jugoslawien reichte und aus Strömen, Seen und Sandwüsten, die durch den Abtransport des Porphyrsandes durch Wind und Wasser entstanden, bestand. Dieser Sand ist Ursprung des roten Grödner Sandgesteins. Der Rand dieser Ebene war von Meerwasser umspült, das im Sediment beste Bedingungen für eine reiche Flora und Fauna, bestehend aus Reptilien und Amphibien, schuf.

Vor circa 240 bis 250 Milionen Jahren wurde das ganze Gebiet von einem Ozean überschwemmt. Die sog. Tethys war ein warmes Meer auf dem Gebiet der heutigen Dolomiten und bestand aus gelegentlichem Festland, eingegrenzten Becken, Lagunen und flachem Meer, in dem eine reiche Fauna ausreichend Nahrung für Raubfische bot. Das trockene und warme Klima erlaubte die Absetzung von Evaporit. Es überwiegen jedoch die durch Erosionsprozesse entstandenen Sedimentablagerungen auf den zufällig entstandenen Landabschnitten, sprich Barrieren und Korallenriffe breiteten sich zunehmend aus. So entstanden verschiedene Ablagerungstypologien: Sand, Lehm, Ton, Kalk und Dolomit. Diese erreichten eine Dicke von hunderten und teilweise tausenden von Metern.

Wie ist es aber möglich, dass sich so dicke Sedimentablagerungen in einem Meer mit einer derart geringen, teilweise nur wenige Meter betragenden Wassertiefe bilden konnten? Es ist allgemein bekannte, dass der Meeresboden mit unterschiedlicher Geschwindigkeit absinkt. Im Falle der Tethys war dieses ein konstanter, relativ schneller Prozess. Unter diesen Bedingungen folgt auf jede Art der Sedimentzufuhr eine Absenkung des Meeresbodens. Sinnbildlich dafür ist das Verhalten von Korallen, also Meeresorganismen, die sich in flachen Gewässern entwickeln. Im warmen Meerwasser erfolgt ein schnelles Wachstum, während die gleichzeitig stattfindende Absenkung des Meeresbodens ein Versinken der Korallen verursacht, die sich wiederum im oberflächlichen Wasserbereich weiterentwickeln.

Diese Ruheperiode der Tethys wurde vor circa 240 Millionen Jahren unterbrochen: Bis heute noch ungeklärte Ereignisse erschütterten die Tier- und Pflanzenwelt – in relativ kurzer Zeit starben über 80% der lebenden Organismen aus. Ein dramatischer Klimawandel, der durch einen Meteoriteneinlag verursacht worden sein könnte, könnte Grund für diesen Umbruch gewesen sein. Staubpartikel gelangten in die Atmosphäre, die Folge war ein starker Treibhauseffekt. Nachdem diese kurze, aber dramatische Periode überwunden war, wurde die Dolomitengegend erneut vom Meer dominiert und auf dem Festland, das aus dem Wasser ragte, konnte sich eine reiche Flora und Fauna – bestehend vor allem aus großen Land-, Wasser- und Flugsauriern – entwickeln. Und auch das Meer war reich an Fischen und Raubreptilien.

Vor 232 bis 223 Millionen Jahren wurde diese Ruhe erneut gestört. Diesmal waren es gewaltige vulkanische Aktivitäten, von denen auch das gesamte Dolomitengebiet betroffen war. Riese Mengen Lava, Tuffstein und Asche wurden an die Oberfläche befördert und es schien, als würden die Kräfte des Erdinneren mit denen der Oberfläche kämpfen. Viele dieser Eruptionen fanden unter Wasser statt und die abkühlende Lava verfestigte sich in Form abgerundeter Kissen. Unterirdische Erdrutsche bewegten sich über lange Strecken hinweg fort und hinterließen dabei Ablagerung von zum Teil enormer Größe.

Eine interessante Tatsache ist, dass der Entstehungsort des Langkofels weit entfernt vom heutigen Standpunkt zu finden ist. Ein enormer unterseeischer Erdrutsch transportierte die Korallenablagerungen, aus denen der Langkofel zum Teil besteht, zusammen mit vulkanischem Geröll weit weg von seinem ursprünglichen Standort genau dorthin, wo er heute ist. Nach dieser turbulenten Periode erlebte das Dolomitengebiet eine lange Ruhephase, die erst vor 100 Millionen Jahren endete, als die europäische auf die afrikanische Kontinentalplatte traf und in Folge das Meer zurücktrat. Sämtliche bis dahin entstandenen Sedimentablagerungen wurden im Zuge dieses Prozesses komprimiert, die Schichten gebogen und angehoben, während das Meer immer weiter zurückging bis es schlussendlich verschwand.

Die europäische Kontinentalplatte schob sich unter die afrikanische, wobei erneut Magma freigesetzt wurde (zum Beispiel der Brixner Granit). Die Dolomitengegend wurde angehoben und die jüngsten Felsen, die Dolomiten, erreichten die größten Höhen, als wollten sie ihre Erhabenheit unterstreichen. Es ist dies die alpine Orogenese, die vor 20-25 Millionen Jahren ihren Höhepunkt erreichte. Es sollte betont werden, dass dies nicht die Geburtsstunde der Alpen ist (Die Bildung der Alpen fand vor 250-300 Millionen Jahren statt), sondern lediglich das Datum ihrer Exposition, ihr Zutagekommen. Des Weiteren sollte angemerkt werden, dass das Dolomitgestein, ursprünglich ein Korallenriff, anfangs aus Calciumcarbonat bestand und erst später durch Kontakt mit warmem, an Magnesium reichem Wasser in das bekannte Dolomitgestein verwandelt wurde. Den Namen Dolomit verdankt dieses Mineral seinem Entdecker Tancrede Gratet de Dolomieu (1750-18019).

Von diesem Moment an waren die freigesetzten Berge Wind, Wasser und Eis ausgesetzt. In den letzten zwei Millionen Jahren durchlebte die Erde mindestens vier Eiszeiten, die letzte endete vor circa 15.000 Jahren. Die Gletscher formen mit ihren langsamen, aber unaufhörlichen und kraftvollen Bewegungen u-förmige Täler, die in Folge durch die Flüsse teilweise verändert wurden. Und genau diesen Einwirkungen durch Gletscher, Flüsse, Wind, Eis und Schneeschmelze verdanken die majestätischen Dolomiten ihre bizarren Formen, die wir heute bewundern dürfen.

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